Blogbeiträge

Warum Welpenspiel wichtig ist

Welpenspielstunde München
Welpen beim Spielen

"Bring deinen Welpen mal lieber zu einem souveränen Althund - von anderen Welpen kann er sowieso nichts lernen!" So oder so ähnlich hat man das schon oftmals unter Hundeleuten gehört. Doch was ist wirklich an dieser Aussage dran?

 

Welpen brauchen Sozialkontakte, das ist heutzutage für jeden Hundebesitzer selbstverständlich. Da Welpengruppen durch übertrieben langes Spiel oder fehlendes Eingreifen durch den Trainer / Halter leider teilweise in Verruf geraten sind, schwören immer mehr Menschen auf den Kontakt zu Althunden. Diese würden die Welpen erziehen, was sollten Babys schon von anderen Gleichaltrigen lernen.

 

Doch das ist ein Trugschluss. Tatsächlich kann ein souveräner Althund in einer Welpengruppe unterstützend wirken, jedoch geschieht dies in den seltensten Fällen auf angemessene Art und Weise. Viele Welpen wirken durch das Eingreifen verschreckt, denn es ist etwas völlig anderes, von der Mutter oder von einem komplett fremden Hund gemaßregelt zu werden. Der fremde Hund wirkt bedrohlich, das Eingreifen geschieht womöglich unvorhergesehen.


Erwachsene Hunde sind zu geduldig

Aufgund der Gerüchte über das sinnlose Welpenspiel, suchen sich manche Hundebesitzer vereinzelte erwachsene Hunde und hoffen darauf, dass ihr Welpe von diesem Hund lernen würde. Doch meist ist das Gegenteil der Fall: Erwachsene Hunde lassen sich in der Regel extrem viel gefallen, insbesondere ein souveräner Hund wird gelernt haben, dass so ein Welpe gar nicht ernst zu nehmen ist und die Nervereien einfach ignorieren. Der Welpe bekommt damit keine Grenzen gesetzt und lernt nicht, dass Beißen oder übertriebenes Spiel unerwünscht und unangenehm ist.
Beobachten Sie hingegen mal die Welpen unter sich: Wenn einer zu fest zwickt, wird gequiekt oder genauso fest zurück gezwickt. Der handelnde Welpe lernt dadurch, dass Zwicken unangenehm ist und sogar zum Spielabbruch durch den anderen Welpen (oder den Trainer / Besitzer) führt und sich somit nicht lohnt. Da Hunde nur das tun, was sich für sie lohnt, wird der Welpe das Zwicken bald verringern oder ganz einstellen. Dasselbe gilt natürlich für übertriebenes, zu wildes und lautes Spiel, in den anderen hineinrennen, auf ihm herumhüpfen usw.

Fazit

Welpen können also von bzw. mit anderen Welpen eine Menge sehr wichtiger, grundlegender Sachen erlernen. Insbesondere eine gute Beißhemmung wird hierbei gefördert, was im Umgang mit erwachsenen Hunden oftmals nicht der Fall ist, da diese sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen und selbstverständlich durch die dickere Haut schlichtweg unempfindlicher sind, als Welpen.

 

Der Besuch einer gut geführten, beaufsichtigen Welpengruppe mit angemessen und kurzen Spielsequenzen ist somit durchaus sinnvoll und empfehlenswert.

 

Sie sind auf der Suche nach einer Welpenschule? Dann rufen Sie uns gerne unter 015774222779 an oder schreiben uns eine E-Mail an info@lieblingshundeschule.de . Wir freuen uns auf Sie und Ihren Welpen!

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Clickertraining mit Hund - die Anleitung

In der Hundeausbildung hört man es immer öfter - "Clickertraining". Doch was ist das überhaupt, wozu ist es nützlich und wie bringe ich es meinem Hund bei? Das Alles erfahrt ihr in diesem Blogartikel und in unserer kurz gehaltenen Video-Anleitung!

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Dürfen Hunde Knochen fressen?

Jeder kennt das typische Bild aus dem Zeichentrick oder auch von Werbeplakaten: Hunde mit Knochen im Maul! Doch dürfen Hunde wirklich Knochen fressen? Die LieblingshundeSchule München klärt auf!

 

Knochen-Varianten kurz und knapp erklärt

 

Vorsicht - Gekochte Knochen:

Vorsicht Lebensgefahr! Gekochte Knochen können splittern und somit extrem gefährlich für euren Hund werden. Niemals füttern!


Für Rohfleisch-Kenner: Rohe Knochen

Natürlicherweise werden rohe Knochen auch von Wölfen gefressen und sind vom Hund ansich auch verdaubar, allerdings nur, wenn der Hund bereits Rohfleisch (Barf) gewöhnt ist oder man ihn sehr langsam an den Knochen ranführt, da bei Hunden, die an Fertigfutter gewöhnt sind, in der Regel die Magensäure nicht stark genug ist, um Knochen zu verdauen. Das kann zu sogenanntem "Knochenkot" führen und eine gefährlich Verstopfung bis hin zum Darmverschluss auslösen.


Etwas Vorsicht: Parmaschinkenknochen

Hier darf nur Äußerlich geknabbert werden, was für viele Hunde ein Problem darstellt. Entsprechend kann auch diese Knochenvariante gefährlich werden, sollte es eurem Hund gelingen, ein Stück abzukauen. Daher müsst ihr euren Hund dabei stets beaufsichtigen oder den Parmaschinkenknochen besser gar nicht füttern.


Produktabhängig: Knochenartige Kauartikel aus dem Hundeladen

Die Hundeläden bieten eine große Auswahl an Kauartikeln für den Hund an, z.B. Ochsenziemer, Rinderhautknochen, Stangen zur Zahnreinigung usw. Doch nicht alles wo "für Hunde" draufsteht, ist auch tatsächlich gut für unsere Lieblinge. Generell gilt: Alle Sachen, wo eigentlich Fell vorhanden sein müsste, wie z.B. gepresste Rinderhautprodukte, sind mit Vorsicht zu genießen, da diese Kauartikel häufig schon ein ganzes Chemie-Bad über sich ergehen lassen mussten, um das Fell entfernt zu bekommen. Stammt das betroffene Material dazu aus China, kann es vorkommen, dass echter Kleber (ja - der zum zusammenkleben!) verwendet wurde, um bestimmte Formen zu erzielen.
Die Stangen zur Zahnreinigung (z.B. Pedigree) enthalten in der Regel Getreide oder ähnlich unbrauchbare Stoffe, von denen sich der Zahnstein im schlechtesten Fall sogar noch verschlimmert. Greift hier besser auf natürliche Kauartikel zurück oder informiert euch bei einem Ernährungs-/Barf-Berater.

Ochsenziemer und getrockneter Rinderpansen sind in der Regel weitgehend unbehandelt und können problemlos verfüttert werden, es sollte jedoch ein Auge auf den Fettgehalt geworfen werden, damit eure Hunde auch weiterhin schlank bleiben! ;)


Vorsicht - Hirschgeweih als Knochenersatz

Leider sind sehr harte Produkte, wie z.B. das Büffelhorn und Hirschgeweih-Stücke seit einigen Jahren zu echten Trends geworden. Habt ihr jedoch schonmal einen Wolf gesehen, der auf einem Hirschgeweih herumkaut? Bestimmt nicht, denn damit würde er früher oder später seine Zähne ruinieren. Solch extrem harte Kauartikel verursachen feine Haarrisse in den Zähnen, welche zu echten Problemen führen können, die - wenn überhaupt - nur noch ein Zahnspezialist beheben kann. Bitte lasst daher unbedingt die Finger von diesen "Modetrends".

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Die andere Seite der "Problemhunde"


Bellen, in die Leine springen, Zähne zeigen: so kennen die meisten Passanten sogenannte "Problemhunde" und stecken diese schnell in die Kategorie gefährliche Bestie. In deren Augen sind diese Hunde unberechenbar, die Halter unfähig und überfordert.

Um die Kommentare, welche man sich als Halter eines "Problemhundes" alles anhören muss, gut auszuhalten, braucht man ein sehr dickes Fell. Von "so ein Hund darf nicht auf die Straße" bis hin zu "der gehört eingeschläfert", bekommt man auch häufig ungefragt Ratschläge, was man mit seinem Hund tun
oder lassen soll.


Ein Teufelskreis beginnt. Das Verhalten des eigenen Hundes wird einem als Halter immer unangenehmer, man fürchtet die Kommentare und verachtenden Blicke der Passanten und Nachbarn. Entsprechend sind wir durchgehend verunsichert, was sich wiederum negativ auf das Verhalten unseres Hundes auswirkt.

Doch jeder Halter eines verhaltensauffälligen Hundes kennt eine ganz andere Seite seines Lieblings:
Zuhause, in den sicheren 4 Wänden, ist der vermeintliche "Killerhund" ein braves, verschmustes Lämmchen. Mami's und Papi's Liebling eben. "Wenn die Leute doch nur mal diese Seite meines Hundes sehen könnten, würden sie ganz anders über ihn denken". Ein häufig gedachter Satz.

Was ist denn eigentlich ein Problemhund? "Problemhund" ist keine Charakterbeschreibung. Es bedeutet lediglich, dass der Hund in bestimmten Situationen Probleme bzw. für Hunde normales, jedoch in unserer Gesellschaft unerwünschtes Verhalten zeigt, meist aus schlechten Erfahrungen heraus.

Problemhunde werden von Unbeteliigten leider häufig missverstanden. Es wird nur das wahrgenommen, was tatsächlich sichtbar ist: ein bellender, angriffslustig aussehender Hund.
Dass in Wirklichkeit häufig Ängste oder schlimme Erfahrungen hinter diesem Verhalten stecken, sieht man ja nicht.

Hatte man erstmal jahrelang mit solchen Problemen zu kämpfen, traut man sich häufig nicht mal mehr zu einem Hundetrainer, aus Angst, der Unfähigkeit beschuldigt zu werden oder die Diagnose "untherapierbar" zu erhalten.

Scheuen Sie sich nicht! Jeder Trainer, der schon einmal einen Problemhund hatte, weiß, was das mit sich bringt. Wir kennen die andere Seite Ihres Hundes, wir wissen, dass er kein böser Hund ist, sondern schlichtweg mit manchen Situationen noch nicht besser umzugehen weiß.

Lassen Sie sich nicht von Passanten und fremden Hundehaltern einreden, dass Sie an allem Schuld wären. Ein schlimmes Erlebnis kann selbst im Hund eines jeden Profis Problemverhalten auslösen und hat nicht zwangsläufig etwas mit Ihnen als Hundehalter zu tun.

Beißen Sie sich nicht an den belanglosen Aussagen von Passanten fest. Keiner kennt ihren Hund so gut wie Sie, denn keiner sieht seine andere, freundliche Seite. Seien Sie stolz auf die schönen Erlebnisse mit Ihrem Hund, auch wenn sie keiner sonst mitbekommt. Freuen Sie sich, wenn Ihr Hund Ihnen zuhause über das Gesicht leckt, sich den Bauch kraulen lässt und Ihnen die süßesten Blicke schenkt.
Ob Passanten das jemals sehen oder nur die wilde Seite Ihres Hundes kennen sollte keine Rolle spielen. Die Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund ist, was zählt! Konzentrieren Sie sich daher auf die liebevollen Momente und Sie werden merken, dass Sie und Ihr Hund plötzlich ganz anders mit problematischen Situationen umgehen. Sehen Sie jede neue problematische Begegnung als Übungsgelegenheit, statt als beängstigende Herausforderung. Holen Sie sich einen erfahrenen Trainer zur Seite und lösen Sie gemeinsam die Probleme Ihres Hundes auf, damit es bald nur noch die eine Seite an ihm gibt, die Sie so sehr schätzen und lieben.

Es ist nie zu spät, sich für ein Training zu entscheiden - rufen Sie an unter 015774222779 und vereinbaren Sie mit uns einen Termin zum Einzeltraining. Wir wissen, dass selbst hinter einem Beißer auch ein liebevoller Hund steckt und freuen uns auf Sie und Ihren Lieblingshund!

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Hilfe, mein Hund ist dominant!

Da unsere Hundeschule neben Welpen auch auf die Therapie von Problem-hunden spezialisiert ist, werden uns entsprechend häufig Hunde mit auffälligem Verhalten gegenüber Artgenossen oder Personen vorgestellt. Beispielsweise bellen diese an der Leine jeden Hund an oder legen sich im Freilauf flach auf den Boden, bevor sie auf den anderen Hund zuschleichen, um dann auf ihn zuzuspringen. Manche Hunde verharren auch einfach in dieser scheinbar bedrohlichen Lauerstellung. Andere von ihnen knurren beim Fressen ihren Halter an oder lassen sich kein Spielzeug wegnehmen.

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Standorte

Trainingswiese München (Trudering-Riem):

Unsere große Trainingswiese befindet sich mit Genehmigung am Riemer Park.
Naviadresse: Straßl ins Holz, 81829 München
Bushaltestelle: Truchthari-Anger, Bus 139

Anfahrt: Hier klicken


Trainingstreffpunkt Unterhaching:

Die Kurse am Standort Unterhaching finden dort an wechselnden Orten statt.


Einzelstunden möglich in  ganz München, Ebersberg, Dachau, Fürstenfeldbruck:

Treffpunkte nach Absprache

Kontakt und Anmeldung

E-Mail: info@lieblingshundeschule.de
Telefon: 01577/4222779

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Eine 150qm große Halle oder ein mindestens 800qm großes Trainingsgelände in München und Umgebung, eingezäunt oder einzäunbar, mit kleinem Schuppen für Trainingsgeräte. Genehmigung durch das Bauamt erforderlich.
Tipps bitte an info@lieblingshundeschule.de

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